Ev. Luth. Stephanuskirchgemeinde Dresden – Zschachwitz

Die Stephanuskirche befindet sich auf dem Gelände der 2. Schule in Kleinzschachwitz.

Nachdem das 1823 von Fürst Nikolaus Putjatin gestiftete Schulhaus zu klein geworden war, wurde an anderem Standort 1874 ein neues Schulgebäude errichtet, unser jetziges Pfarrhaus I, in welchen sich das Gemeindebüro und die Gemeinderäume befinden.

Schon 1880 war wieder ein Erweiterungsbau erforderlich, welcher zum Teil aus dem Verkauf der
ersten von Fürst Putjatin gestifteten Schule, der Putjatinischen Stiftung und einer Spende von Frau  Staatsministerin von Oppell finanziert wurde. 
Errichtet wurde eine Turnhalle, als Turn und Bethsaal. Kleinzschachwitz war zu dieser Zeit noch keine eigene Gemeinde, sondern gehörte zur Kirchgemeinde Dohna.

Der 1879 gegründete „Kirchliche Verein zu Kleinzschachwitz“ setzte sich neben der Eigenständigkeit auch für regelmäßige Gottesdienste in Kleinzschachwitz ein.

Mit dem Bau der Turnhalle wurden hier monatlich ein Gottesdienst gefeiert.

Schon bald wurde auch die 2. Schule wieder zu klein, 1886 wurde in Zschieren ein Schulgebäude errichtet, 1893 das jetzige 2. Pfarrhaus neben der Turnhalle. 1898 kam es zu einem weiteren Schulneubau in Großzschachwitz, in der Folge wurden weitere Schulgebäude in den zum Schulverband gehörenden Ortsteilen Meußlitz, Sporbitz und Kleinzschachwitz errichtet.

1897 wurde unsere Gemeinde selbständig.
1899 kaufte der Kirchenvorstand die nun freigewordenen Schulgebäude, die Turnhalle wurde zur Kirche umgebaut, mehrere Erweiterungsbauten geben ihr das heutige Aussehen. Ihre ursprüngliche Bestimmung sieht man unserer Kirche im Innenraum noch an.

Die letzte umfassende Neugestaltung des Kirchenraums erfolgte 1974, Altar, Kanzel und Taufstein entwarf Diplomingenieur Möller.
Auch eine neue Orgel gehörte dazu. Die von der Firma Jehmlich erbaute Orgel, ersetzte die alte Eule Orgel, welche gebraucht gekauft, nach 50 Jahren Dienst in unserer Kirche altersschwach geworden war.
Umfassend saniert wurde die Kirche von 2005-2007.

Besonderheiten in unserer Kirche:

Schnitzarbeiten von Brigitta Großmann - Lauterbach an der Orgel, der Orgelempore und den Traustühlen,

Schriftzug  „*KOMMET+HER  * *  ZU+MIR+ALLE*“ 
im Altarraum, gestaltet von Hermann Glöckner,

Glasfenster  „Brennender Dornbusch“ von
Helmar Helas
,

Kreuz im Altarraum als „Relief Kruzifix“ von
Erik Müller

Mosaik  „Tod des gesteinigten Stephanus“von Gerhard Schiffner aus Meißner Kacheln am Haupteingang.

Zum verweilen lädt unser weitläufiges Pfarrgelände ein.

Der Glockenturm befindet sich seit 1897 auf dem Friedhof.
Wir haben 3 Bronzeglocken.

Die große Glocke    "Ewigkeitsglocke";
die mittlere Glocke "Gebetsglocke" und
die kleine Glocke    "Freuden oder Kinderglocke".
Unsere Glocken läuten als Dreiklang in
"Des"; "F" und "As".

Eine Besonderheit ist, das trotz zweier Weltkriege das Geläut noch Original erhalten ist.

Siehe auch:... Geschichte unserer Glocken / "Glockenfriedhof" .

 

 

 

Besonderheiten in der Kirche

Fisch an Orgelempore
Schnitzarbeit an Orgelempore
Altarraum mit Inschrift, Kreuz und Glasfenster
Traustühle
Bild Stephanus Haupteingang