Zofia Posmysz:„Christus von Auschwitz“ am 26. März, 18.00 Uhr

Zofia Posmysz wurde 1923 in Krakau geboren. 1942 wird die damals 18-Jährige beim Verteilen von Flugblättern von der Gestapo verhaftet. Nach wochenlangen Verhören kommt sie ins KZ Auschwitz. Kurz vor Kriegsende wird sie nach Ravensbrück überstellt, wo sie im Mai 1945 die Befreiung durch die amerikanische Armee erlebt. Nach ihrem Studium an der Universität in Warschau arbeitete Zofia Posmysz als Kulturredakteurin bei Radio Polen und veröffentlichte 1962 ihr Hörspiel „Die Passagierin“ als Buch. Darin verarbeitet sie das fiktive Wiedersehen mit einer ehemaligen Wärterin des Konzentrationslagers. 1963 erschien die Verfilmung der „Passagierin“. Weinbergs gleichnamige Oper feierte bei den Bregenzer Festspielen ihre Uraufführung. In ihrer ergreifenden Geschichte „Christus von Auschwitz“ faßt sie das unbeschreibliche Grauen, das sie selbst in Auschwitz erlebt hat, in Worte und erzählt von einem bewegenden Stück Menschlichkeit an diesem menschenverachtenden Ort. Mit musikalischer Begleitung durch zwei Flötistinnen und einer kleinen Ausstellung über die Autorin möchten wir an diesem Abend dem Leid und dem Unrecht der Diktatur der Nationalsozialisten gedenken. Seien Sie herzlich eingeladen Ihr Pfarrer Dr. Richter

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Text Klinger

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